Interphone Studie

Die Studie wurde durch die EU, die Industrie und nationale Stellen der beteiligten 13 Länder finanziert und von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) koordiniert. Es handelt sich um die bislang aufwändigste Forschungsarbeit zum Thema.

Was hat Interphone bisher gezeigt?

Projekt konzentriert seine Untersuchungen auf sehr spezifische Tumore des Schädelsystems: gewisse Gehirntumore (Gliome und Meningeome), Tumore der Ohrspeicheldrüse (Parotistumore) und des Hörnervs (Neurinome) sowie Störungen des Lymphgewebes (Lymphome).
„Einige Teilergebnisse sind bereits von verschiedenen Teams veröffentlicht worden. Sie kommen alle zu dem Schluss, dass keine Wirkungen bestehen, mit einer Ausnahme: den Resultaten eines schwedischen Teams betreffend das Neurinom des Hörnervs“, sagt Dr. Elisabeth Cardis, Direktorin der IARC, einer Teilorganisation der Weltgesundheitsorganisation (WHO), mit Sitz in Lyon und Koordinatorin des Projektes.

Gesamtergebnisse liegen noch nicht vor

„Die Ergebnisse von Interphone sind erst dann wirklich aussagekräftig, wenn sie in ihrer Gesamtheit analysiert und validiert sind“, erklärt Dr. Cardis wissenschaftliche Forschung. Bis dato liegen noch keine Gesamtergebnissen des Interphone-Projekts vor.


Weiterführende Links:
Kurzkommentar der Foschungsstiftung Mobilkommunikation in der Schweiz
International Agency for Research of Cancer