Handyverbot in Schulen ist bildungsfeindlich und kontraproduktiv

Das Forum Mobilkommunikation spricht sich klar gegen ein generelles Handyverbot aus und fordert viel mehr die aktive Miteinbeziehung von Smartphones und Tablets in den Unterricht ab der sechsten Schulstufe.  

Erfahrener und sicherer Umgang abseits von Gaming und Social Media fördert den Berufseinstieg 

Der erfahrene und sichere Umgang mit Medien und moderner IT-Technik ist die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Genau darauf sollte die Jugend in den Schulen vorbereitet werden. Smartphone & Co. müssen deshalb aktiv in den Unterricht mit einbezogen werden, um mit den Schülerinnen und Schülern die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Welt abseits von Online-Spielen und Social Media zu üben. 

FMK-Unterrichtsmaterial für 6te bis 8te Schulstufe  

Die  mit  der Nutzung von Smartphones verbundene Verantwortung stellt Kinder und Jugendliche tatsächlich vor große Herausforderungen, wie etwa die Ablenkung vom Unterricht, das Cybermobbing auf sozialen Netzwerken und der Abruf von ungeeigneten Inhalten im Internet. Das FMK sieht jedoch in den Verboten, wie sie in einigen österreichischen Schulen gelten, den Grund für derartige Probleme, welche durch Ignorieren nicht gelöst, sondern vielmehr verstärkt werden.

Das FMK bietet deshalb umfangreiches Unterrichtsmaterial für die 6te bis 8te Schulstufe unter www.lehrer.at/handy an. Der Download ist kostenlos, es ist keine Registrierung notwendig. 

Probleme entstehen meist viel früher  – FMK bietet deshalb Wissens-Quiz für Volksschulen an 

Laut FMK-Umfrage sprechen sich mehr als die Hälfte aller Eltern in Österreich dafür aus, dass Kinder schon in der Volksschule mit einem Handy ausgestattet werden. Wichtigstes Argument ist die Erreichbarkeit. Deshalb sehen sich Schülerinnen und Schüler – und übrigens auch deren Eltern – oft schon ab der dritten Schulstufe mit den potenziellen Problemen der Sozialen Medien konfrontiert.

Das FMK wird deshalb im Herbst ein kindergerechtes Wissens-Quiz für Volksschülerinnen und Volksschüler und deren Eltern vorstellen, das, gemeinsam richtig beantwortet, mit einem Zertifikat – eine Art „Handyführerschein“ – als Belohnung winkt. Das Quiz kann natürlich auch im Rahmen einer Klassenarbeit in der dritten bis fünften Schulstufe aufgelöst werden.

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Gregor Wagner
Pressesprecher
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