„Handystrahlung“ mit Aloe Vera vergleichbar

 Der Öffentlichkeit ist weitgehend entgangen, dass in der aktualisierten Liste der WHO-Agentur für Krebsforschung (IARC) sich nun auch Aloe Vera befindet.

Die von vielen gern als Heilpflanze bezeichnete Aloe Vera wurde, so wie Mobilfunk auch, mit 2B-„möglich“ eingestuft. Das bedeutet, dass aufgrund der wissenschaftlichen Studienlage Kanzerogenität zwar theoretisch möglich, aber nicht wahrscheinlich ist.

Mobiles Telefonieren so gesund wie eine Aloe Vera-Behandlung?

Betrachtet man den gesammelten, wissenschaftlichen Kenntnisstand zu beiden Themen, fallen tatsächlich Parallelen auf: Denn während die Wissenschaft für Aloe Vera keine ausreichenden Hinweise für deren nachgesagte Heilwirkung, etwa bei der Wundheilung oder der Schuppenflechte fand *), konnten umgekehrt bei Mobilfunk keine belastbaren Nachweise auf die negative Beeinflussung der körperlichen Gesundheit gefunden werden.

Keine Gefahr durch Mobilfunk

Laut Statistik Austria ist die Kopftumor-Neuerkrankungs-Rate seit flächendeckender Einführung der digitalen Mobilfunknetzevor rund 25 Jahren in Österreich annähernd gleich geblieben, manchmal sogar gesunken, obwohl sich die Anzahl der Nutzungsverträge seit damals auf über 13,5 Millionen mehr als verhundertfacht hat.

Kaffee und Mobilfunk

Bis vor der Aktualisierung der IARC-Liste galt noch, wer sich wegen Mobilfunk, WLAN und anderen Funkanwendungen Sorgen um seine Gesundheit macht, sollte zur eigenen Risikoeinschätzung bedenken, dass auch Kaffee mit „2B“ klassifiziert ist. Dies ist nun Vergangenheit. Kaffee wurde aufgrund der aktuellsten Erkenntnisse aus der Klassifizierung genommen und rangiert nun in 3-„nicht eingestuft“.

*) siehe: https://www.medizin-transparent.at/wie-gut-ist-aloe-vera-fuer-die-haut

Rückfragehinweis:

Gregor Wagner

Pressesprecher
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