UMTS

"Universal Mobile Telecommunications System". Dritte Mobilfunkgeneration nach analogen Systemen und GSM, daher auch als "3G"-Technologie bezeichnet. UMTS wurde zur schnellen mobilen Datenübertragung entwickelt und ermöglicht es dem Anwender, sich unterwegs mit dem Notebook im EDV-Netz seines Unternehmens zu bewegen. UMTS sendet im Frequenzbereich um 1900 MHz und mit einer Geschwindigkeit von üblicherweise 384 kbit/s, in Ausnahmefällen bis zu 2 Mbit/s.

UTRA

UMTS Terrestrial Radio Access; UMTS-Funkschnittstelle. Für den symmetrischen Datenverkehr bei hoher Mobilität und geringeren Datenraten wird hauptsächlich FDD (Frequency Division Duplex) mit getrenntem Up- und Downlink wie bisher bei GSM eingesetzt. Für Anwendungen mit asymmetrischem Datenverkehr bei geringer Mobilität und höheren Datenraten ist TDD (Time Division Duplex) mit einem gemeinsamen Frequenzband für Up- und Downlink wie bisher bei DECT vorgesehen. Makro- und Mikrozellen erlauben nach dem FDD-Verfahren Nutzdatenraten bis 384 kbit/s bei Geschwindigkeiten zwischen 120 und 500 km/h; in Pikozellen (indoor) werden zwar TDD-Nutzdatenraten bis 2 Mbit/s möglich sein, doch ist hier die Geschwindigkeit auf 10 km/h begrenzt (Mehrfachzugriffsverfahren).