SIM

Chipkarte mit Daten der Benutzerberechtigung. Durch das Einsetzen der SIM-Karte wird das Mobiltelefon aktiviert: Der Anwender erhält seine Rufnummer und die Netzzugriffsberechtigung. Die SIM Karte identifiziert den Handy-Benutzer gegenüber dem Netzwerk als berechtigten Teilnehmer. Der in die Karte integrierte Chip wird auch zur Speicherung anderer Informationen verwendet, zum Beispiel Namen und Telefonnummern häufiger Gesprächspartner, ankommende SMS-Nachrichten usw. SIM-Karten hatten zunächst Scheckkarten-Format, die heutigen "Plug-in"- Karten sind kaum größer als ein Daumennagel. Sie werden aus der größeren Karte vor ihrer Verwendung herausgedrückt.

Smart Card

Plastikkarten im Scheckkartenformat mit integriertem Chip. Die einfachsten Smart Cards sind Speicherchipkarten (memory cards). Sie speichern Informationen in einem nichtflüchtigen Speicher (z.B. Telefonwertkarten). Die "intelligente" Speicherchipkarte (logical card) mit Sicherheitslogik ("wired logic") verlangt die Eingabe einer PIN zur Autorisierung des Anwenders. Die SIM-Card ist eine Prozessorchipkarte (integrated circuit card / microcontroller card) mit eigener CPU. Prozessorchipkarten verfügen sowohl über einen Schreib- als auch einen Lesespeicher (RAM, ROM, EEPROM). Daher können Informationen auf die Karte übertragen und dort verarbeitet werden. Der Mobilfunkbetreiber kann – nach Anwahl einer bestimmten Telefonnummer durch den Anwender - über die "Over the Air“- Activation Platform (OTAP) auf den Mikroprozessor einer SIM-Card zugreifen, um bestimmte Einträge zu aktivieren oder zu modifizieren. In Daten des Kunden wird nicht eingegriffen.

SMS

Short Message Service. Erlaubt den mobilen Versand und Empfang von Kurzmitteilungen bis zu maximal 160 Zeichen. Die Texteingabe ist über die Tastatur jedes Mobiltelefons möglich. Alle Kurzmitteilungen (SMS) werden durch das GSM-Netz zuerst in die Kurzmitteilungszentrale (SMSC) übertragen und von dort an den Empfänger zugestellt. Die SMS erlebt - entgegen allen ursprünglichen Erwartungen - einen gewaltigen Boom. Allein im Dezember 2001 wurden weltweit 30 Mrd. SMS- Nachrichten versendet.

Spezifische Absorptionsrate (SAR)

Bei der Spezifischen Absorptionsrate handelt es sich um die Maßeinheit für Funkwellen, die der Körper beim mobilen Telefonieren aufnimmt. Die Einheit W/kg wird als "Spezifische Absorptionsrate" (SAR) bezeichnet. Der vom Rat der Europäischen Union festgelegte SAR-Grenzwert für von Normalbenutzern verwendete Mobiltelefone beträgt 2,0 W/kg. Informationen über den SAR-Wert sind bei neu erworbenen Handys Bestandteil der Gebrauchsanleitung bzw. können im Internet über die Website des jeweiligen Handyherstellers abgerufen werden.

Stand-by-Zeit

Die Zeit, in der das Handy mit einer Akkuladung betriebsbereit (empfangsbereit) ist. Beim Telefonieren braucht ein Handy etwa zehnmal mehr Energie als in der "Wartestellung". Beim Betrieb eines Handys im Auto nimmt die Stand-by- Zeit rasch ab, da das Gerät ständig von einer Funkzelle zur nächsten "weitergereicht" wird und sich dort "einbuchen" muss. Gegen ein rasches Entleeren des Akkus hilft eine Aktivhalterung.