Mailbox

Anrufbeantworter-Funktion beim Mobiltelefon. Kann nach verschiedenen Kriterien aktiviert werden. (Z.B. Umleitung zur Mailbox, wenn Handy ausgeschaltet oder wenn bei eingeschaltetem Handy nicht "abgehoben" wird.) Die aufgezeichneten Nachrichten von Anrufern können später abgehört werden. Ein spezielles Signal nach dem Einschalten des Handys weist auf neue Meldungen in den Mailbox hin.

MBS

Mobile Broadband System. Mobilfunkssystem der vierten Generation, das unter anderem auch zum Empfang von digitalem terrestrischen Rundfunk und digitalem terrestrischem Fernsehen sowie von allgemeinen Breitband-Diensten geeignet sein wird.

Mehrfachzugriffsverfahren

Die Übertragungskapazität in Funknetzen kann durch vier Verfahren erhöht werden: O Code Division Multiple Access (CDMA) benutzt für unterschiedliche, auf einem Übertragungsweg gleichzeitig ausgestrahlte Signale verschiedene Codes O Time Division Multiple Access (TDMA) zerlegt unterschiedlich adressierte Signale in eine bestimmte Anzahl von Zeitschlitzen (Timeslots) und stellt jedem Teilnehmer einen Slot in Sende- und Empfangsrichtung exklusiv zur Verfügung. O Frequency Division Multiple Access (FDMA) benutzt für unterschiedliche Signale bei gleichzeitiger Ausstrahlung verschiedene Frequenzbänder. O Space Division Multiple Access (SDMA) nutzt den Umstand, dass sich in einer Funkzelle jeder Handy-User in einer anderen Richtung von der Basisstation befindet. Mehrere Nachrichten können daher entsprechend der Einfallsrichtungen der Funkwellen mit einer Arrayantenne und Strahlformung getrennt werden. Mobilfunksysteme kombinieren Mehrfachzugriffsverfahren: O GSM: FDMA+TDMA O IS-95: FDMA+CDMA O UTRA TD-CDMA: FDMA+TDMA+CDMA O UTRA W-CDMA: FDMA+CDMA W-CDMA (Wideband Code Division Multiple Access) ermöglicht Datenübertragungsraten bis zu 2 Mbit/s.

Mehrwertdienste

Nützliche und im allgemeinen kostenpflichtige Zusatzdienste, die der Netzbetreiber über das bloße Telefonieren hinaus anbietet. Einen Dienst, der für eine große Zahl von Kunden (scheinbar oder tatsächlich) unverzichtbar ist und der dem Anbieter hohe Einnahmen bringt, nennt man „Killer-Applikation“.

MMS

Multimedia Messaging. Multimediales SMS-Nachfolgesystem mit der Fähigkeit, neben Text- auch Ton-, Bild- und Videoinformationen zu übertragen.

Mobiles Büro

Grundausstattung zur mobilen Sprach- und Datenkommunikation. Notebook mit eingebautem PCMCIA-Modem und Verbindung zum Handy oder Handy mit bereits eingebautem Modem und seriellem Anschlusskabel zum Notebook. Dadurch besteht die Möglichkeit, sich von unterwegs in das EDV-System seines Unternehmens einzuloggen, im Internet zu recherchieren sowie e-Mails und Faxe elektronisch zu versenden und zu empfangen.